Die rechtlichen Hintergründe einer Auktion

Viele wissen nicht um die rechtlichen Konsequenzen eines SpaßgebotesAuktionen machen großen Spaß. Wer hier seine Waren anbietet kann Live miterleben, wie viele verschiedene Bieter den Preis in die Höhe treiben. Mit jedem Gebot hat man mehr Geld verdienen. Als Bieter hat man hier auch eine tolle Möglichkeit ein echtes Schnäppchen zu schießen. Sich in einer Auktion reinzusetzen kann große Freude bringen. Die Anspannung der Bieter, Versteigerer und Auktionatoren ist jedem ins Gesicht geschrieben. Eine Auktion hat jedoch auch seine ernsten Seiten. Anstatt einen Kaufvertrag zu schließen, lange Verhandlungen zu führen und schlussendlich die Transaktion durchzuführen, kann mit einer Handbewegung all dies getan werden. Man muss sich also gut überlegen, ob man ein Gebot für eine Ware abgibt, oder lieber nicht.

 

Viele denken, dass das Heben einer Hand einen nicht zum Kauf einer Ware verpflichten kann. Damit liegen sie jedoch falsch. Die Gepflogenheiten einer Versteigerung sind rechtlich anerkannt, was dazu führt, dass durch eine für einen bietertypische Geste ein bindendes Gebot abgegeben wird. Wird man nicht überboten, so ist man als Höchstbietender der Gewinner der Auktion. Dies bedeutet, dass man den gebotenen Preis für das Produkt oder die Dienstleistung zu zahlen hat.

 

Besonders bei teuren Gütern kann es brenzlig werden

 

Im Internet werden meist günstige Gegenstände in einer Auktion angeboten. Hier kann man sich einigermaßen anonym bewegen und Spaßgebote sind an der Tagesordnung. Aus diesem Grund werden hochpreisige Gegenstände in der Regel nicht im Internet, sondern in Auktionshäusern versteigert. Wer hier mitwirken möchte, muss in physischer Form vor Ort erscheinen. Demnach gibt es keine Möglichkeit sich hinter dem PC Bildschirm zu verstecken und ein nicht ernst gemeinte Gebot abzugeben. Wer hier die Hand hebt wird es schwer haben den Raum zu verlassen, ohne sein Versprechen einzulösen.

 

Wer sich beispielsweise in eine Autoauktion bei BCA Europe setzt, kann sehr hohe Gebote abgeben. Hier werden innerhalb kürzester Zeit sehr hochwertige Fahrzeuge versteigert und das Heben einer Hand kann mehrere 10.000 € Gebot bedeuten. Die hier anwesenden Händler kennen sich in der Regel untereinander und vertrauen sich so sehr, dass es nur selten Probleme gibt. Auch der Auktionator kennt die meisten Anwesenden schon seit längerer Zeit. Im Endeffekt spielt dies jedoch keine Rolle. Wer zum ersten Mal die Auktionshalle von BCA Europe betritt muss sich genauso wie alle erfahrenen Händler den Regeln und Gesetzen beugen.

 

Seien Sie also auf der Hut und bieten Sie nur dann, wenn sie auch zum Kauf für den gebotenen Preis bereit sind.